Adam Matuschyk und Nico Perrey schließen sich Düren an

Düren. Der eine ist polnischer Ex-Nationalspieler. Der andere kann sich nahtlos in die Innenverteidigung einfügen. Adam Matuschyk (31, KFC Uerdingen) und Nico Perrey (Bonner SC) schließen sich Fußball-Mittelrheinligist 1. FC Düren an. Dabei reinvestiert der Verein die Einnahmen aus dem DFB-Pokaleinzug in die Mannschaft.

„Ich bin ein Familienmensch“, sagt Adam Matuschyk. Mit seiner Frau und seinen Kindern Lennox (10) und Luiza (8) lebt er in Kerpen-Buir. Trotz Anfragen aus der 3. Liga entschied sich Matuschyk für den FCD, eben weil es ihm wichtig ist, die Entwicklung seiner Kinder mitzuerleben. „Sie sind in einem spannenden Alter. Die Zeit mit den Kindern ist unbezahlbar.“ Und sein Sohn geht nun in Düren auf die fortführende Schule, das Stiftische Gymnasium. „Es passte einfach, sich dann diesem ambitionierten Verein anzuschließen. Wenn ich meinen Beitrag bei der Entwicklung leisten kann, ist das umso erfreulicher.“ Und er sagt auch: „Die Perspektive nach der Karriere ist in Düren auch gut.“

Aufgrund der schweren Verletzung von Marvin Steiger (Abriss des Außenmeniskus) sah der FCD zudem noch Handlungsbedarf in der Innenverteidigung. Mit Nico Perrey verpflichtete Düren einen Abwehrspieler, der auch schon mit Joran Sobiech und Mario Weber in der Bonner Innenverteidigung spielte. „Ich denke, die Abstimmung ist in der Defensive noch wichtiger als in der Offensive. Von daher ist es gut, dass wir uns schon kennen“, meint Perrey. Für das große Ziel, den Regionalliga-Aufstieg, müsse die Kompaktheit stimmen: „Mit unserer Qualität können wir immer ein Tor machen. Wenn dann die Abwehr steht, ist das mehr als die halbe Miete.“

FCD-Trainer Giuseppe Brunetto freut sich über Verstärkung für das Ziel Regionalliga-Aufstieg: Nico Perrey (links) und Adam Matuschyk (rechts). Foto: Kevin Teichmann