Der 1. FC Düren hat sein letztes Hinrundenspiel beim SV Eilendorf mit 2:0 gewonnen. Dennoch darf er sich noch nicht Herbstmeister nennen. Konkurrent FC Hennef könnte nämlich im Nachholspiel am Donnerstagabend in Friesdorf nicht nur in Punkten gleichziehen. Sollte nicht nur ein Sieg eingefahren werden, sondern dieser sogar mit mehr als sechs Treffern gelingen, würde sich Hennef noch am FCD vorbeischieben. So viel zur Theorie.

Dürens Trainer Giuseppe Brunetto wollte lieber hervorheben, dass er stolz auf die starke Hinrunde seiner Mannschaft war. Er lobte aber auch den SV Eilendorf, der sehr gut verteidigte. SVE-Coach Carsten Wissing habe sich einen besonderen Matchplan ausgedacht, erkannte Brunetto. Denn der junge und talentierte Trainer der Eilendorfer hatte in der Abwehr umgestellt und Düren so taktisch vor Probleme gestellt.

Zu einem günstigen Zeitpunkt gelang den Gästen aber doch noch der Führungstreffer. David Pütz war bei einem Eckball zur rechten Zeit am rechten Ort (44.). Kurz nach der Pause war es sein Namensvetter David Bors, der erhöhte. Bors traf nachdem der Schiedsrichter auf Handelfmeter entschieden hatte vom Punkt (49.). Weitere Treffer fielen aber nicht mehr – auch, weil Eilendorf es gut machte, eigene Chancen aber ungenutzt ließ.

Die Heimelf scheiterte an FCD-Torwart Justin Dautzenberg – oder ab der 70. Spielminute an seinem Stellvertreter. Dautzenberg musste verletzt ausgewechselt werden und Yannick Marko – im Vorjahr noch Keeper der Dürener U19 und in dieser Spielzeit eigentlich die Nummer eins im Perspektivteam in der Landesliga – kam zu seinem Debüt in der Mittelrheinliga, das er souverän bestritt. Belohnt wurde er sogleich von den mitgereisten Fans, die ihn die Humba ausriefen ließen.

Yannick Marko gab beim 2:0-Erfolg in Eilendorf sein Debüt in der Mittelrheinliga. Foto: Manfred Heyne