Der 1. FC Düren ist auch im neuen Jahr 2022 im Bitburger-Pokal weiterhin mit von der Partie. Ein hart umkämpfter 3:1-Erfolg beim SV Eintracht Hohkeppel ermöglichte das. Die Gastgeber – in der Landesliga Teil der Spitzengruppe und zuvor mit einem 6:0-Pokalerfolg Endstation für den Mittelrheinligisten Siegburger SV – stellten von der ersten Minute an unter Beweis, dass sie der erwartet schwere Gegner sein würden.

Angriffswelle um Angriffswelle rollte auf das Dürener Gehäuse zu – immer wieder musste der wiedergenesene Justin Dautzenberg mit Glanztaten den Einschlag verhindern. Selbst eine frühe Rote Karte für Hohkeppels Babu Sylla (7., Notbremse) brachte die Heimelf nicht aus dem Tritt. Zum Glück für den FCD ging es aber mit 0:0 in die Pause.

Düren kam nach dem Seitenwechsel wacher aus der Kabine, fing sich nun aber das 0:1. Mahmut Temür – ein Dürener im Trikot der Eintracht – erzielte die Führung für Hohkeppel vom Punkt (54., Foulelfmeter). Der FCD antwortete aber schnell und kam durch David Pütz nach einer Ecke zum Ausgleich (58.).

Wenige Minuten später markierte Vincent Geimer am langen Pfosten das 2:1 für die Gäste (65.). Geimer war es auch, der letztlich die Begegnung entschied mit seinem Treffer zum 3:1 (80.). Hohkeppel probierte noch einmal alles, kam aber nicht mehr zum Anschluss.

Somit zieht der 1. FC Düren ins Viertelfinale des Mittelrheinpokals ein und überwintert im Wettbewerb. Die nächste Runde ist für Mittwoch, 2. März, terminiert.

Wer Dürens Gegner wird, steht noch nicht fest, da noch zwei Partien gespielt werden müssen. Am 15. Januar empfängt Landesligist Germania Teveren den Regionalligisten SC Fortuna Köln. Der Bezirksligist TuS Langerwehe duelliert sich am 26. Januar auf dem Aachener Tivoli mit Regionalligist Alemannia Aachen.

Bereits qualifiziert für das Viertelfinale sind FC Hürth (2:1 n. V. gegen FC Wegberg-Beeck), FC Pesch (4:1 gegen VfL Vichttal), Borussia Freialdenhoven (4:1 gegen TuS Oberpleis), 1. FC Spich (3:1 gegen FC Flerzheim) sowie Drittligist Viktoria Köln (1:0 gegen SV Weiden).

Wie schon 2019 – hier mit Joran Sobiech – hat der 1. FC Düren gegen Hohkeppel gut dagegengehalten. Foto: Kevin Teichmann