Der 1. FC Düren hat die richtige Antwort auf die erste Niederlage der Saison gefunden: Mit 2:0 schlug Düren im Heimspiel die Borussia aus Freialdenhoven. Der Derbysieg war wichtig. FCD-Coach Giuseppe Brunetto gestand, dass die 1:3-Niederlage bei Frechen 20 für einen leichten Knacks im mentalen Bereich gesorgt hatte. Umso bedeutender nun also die entsprechende Reaktion, wenngleich die Borussia es den Dürenern merklich schwer machte.

Doch im siebten Heimspiel gelang der siebte Sieg. Nach durchwachsener erster Halbzeit, in der Freialdenhoven phasenweise den Ton angab und durch Alain N’Goua und Christos Draganidis auch zwei gute Torchancen hatte, fiel in der 52. Minute das 1:0 durch Marc Brasnic. Für die Gäste eine umstrittene Szene, hatte Gäste-Trainer Kevin Kruth doch ein Foulspiel von Gjorgji Antoski wahrgenommen, bevor der den öffnenden Pass auf den Top-Torjäger der Mittelrheinliga spielte. Der Schiedsrichter gab den Treffer jedoch – und der 1. FC Düren gewann an Leichtigkeit und Selbstvertrauen.

Freialdenhoven konnte den eigenen Offensivdruck gegen die nun sehr abgeklärt spielenden Dürener nicht erhöhen. In der 82. Minute verwertete Mario Weber eine missratene Freistoßabwehr zum 2:0 und damit zur Entscheidung. Gelöst feierte der FCD den Sieg und die weiterhin makellose Heimbilanz mit seinen Fans.

Erzielte das 1:0 gegen Borussia Freialdenhoven: Marc Brasnic. Foto: Manfred Heyne