Sowohl der 1. FC Düren als auch der FC Hennef haben sich in den vergangenen Wochen im Fernduell nichts geschenkt. Nun trifft der Tabellenführer auf der heimischen Westkampfbahn auf seinen ärgsten Verfolger (Sonntag, 1. Mai, 15 Uhr). Beide Teams spielen eine herausragende Saison. Und obwohl das Spiel keine Entscheidung in der Aufstiegsfrage herbeiführt, so könnte es doch einen deutlichen Fingerzeig geben.

“Anspannung war die ganze Woche über bei der Mannschaft zu spüren”, sagt FCD-Sportdirektor Dirk Ruhrig. Es sei eine Mischung aus Konzentration und vollem Fokus auf die Partie gewesen. Nervosität hat er aber nicht ausgemacht: “Alle freuen sich auf das Spiel.”

Bereits das Duell in der Hinserie sei eng gewesen. “Wir haben es nachher verdient gewonnen, weil wir eine gute Balance gefunden haben. Aber auch im Rückspiel wird es auf Kleinigkeiten ankommen”, prognostiziert der Sportdirektor. Ein gewisses Spielglück gehöre schließlich auch dazu.

“Ich bin voll davon überzeugt, dass wir im heimischen Stadion die Punkte einfahren werden, um den Vorsprung zu vergrößern”, betont Ruhrig. Das Selbstbewusstsein kommt nicht von ungefähr. In der Mittelrheinliga hat der FCD in dieser Saison noch keine Punkte abgegeben. So soll es selbstredend auch nach dem Sonntag noch sein. Praktischerweise kann Trainer Giuseppe Brunetto aus dem Vollen schöpfen.

Der 1. FC Düren bittet die Zuschauer um frühzeitige Anreise. Es wird mit einem besonders großen Publikum zum Spitzenspiel gerechnet. Einer der zahlreichen Zuschauer wird Bernd Neuendorf sein. Der DFB-Präsident, der zuvor am Mittelrhein Präsident war, hat seinen Besuch angekündigt. Wer nicht im Stadion sein kann, hat die Möglichkeit, die Begegnung im Livestream unter https://sporttotal.tv/mafb6df46a zu verfolgen. Jörg Schroeder ordnet das Geschehen als Kommentator ein.

Stattet dem Spitzenspiel der Mittelrheinliga einen Besuch ab: DFB-Präsident Bernd Neuendorf.