Die 1:3-Niederlage in Frechen galt es, schnell aus den Köpfen zu streichen. Um Trübsal zu blasen, war keine Zeit beim 1. FC Düren. An diesem Sonntag, 6. November, ist der FCD wieder gefordert und empfängt ab 14.30 Uhr Borussia Freialdenhoven zum Mittelrheinliga-Derby.

„Der Stachel der Niederlage sitzt noch tief. Ich verliere nicht gerne“, erklärte Dürens Coach Giuseppe Brunetto zwar gegenüber der Presse und gab damit einen Einblick in sein Seelenleben, doch er richtete auch den Blick bereits wieder nach vorne.

„Freialdenhoven hat sehr viel Qualität und eine gute Hinrunde gespielt. Kevin Kruth macht seine Sache dort wirklich gut“, lobt Brunetto den kommenden Gegner und auch dessen Coach. Beide Teams verbindet übrigens eine 1:3-Niederlage in Frechen und dass sie beide zur Spitzengruppe gehören.

Ligaprimus Düren hat den Tabellensechsten zu Gast. Die Teams trennen sieben Zähler. Einen Heimsieg peilt die Brunetto-Elf an, selbst wenn der Coach aufgrund einiger verletzungs-/krankheitsbedingter Ausfälle sowie der Rotsperre von Joran Sobiech wird umbauen müssen. Einen Novemberblues will Düren gar nicht erst aufkommen lassen. Dann doch lieber Herbstfreude dank eines Derbysieges.

Wer keine Gelegenheit hat, den Derby-Kracher live im Stadion zu verfolgen, hat zumindest die Chance, virtuell dabei zu sein. Unter https://sporttotal.tv/ma76af0788 bietet der FCD wie immer zu Heimspielen einen Live-Stream an. Eingeordnet wird das Geschehen von Kommentator Jörg Schroeder, der einige Minuten vor Spielstart mit der Übertragung beginnt.

Die U23 des 1. FC Düren hat an diesem Wochenende spielfrei in der Landesliga.

Möchte mit seinem Team einen Heimsieg im Derby gegen Freialdenhoven feiern: FCD-Coach Giuseppe Brunetto. Foto: Kevin Teichmann