Im Hinspiel setzte es die erste und bislang einzige Niederlage für den 1. FC Düren. Nun ist Frechen 20 am Sonntag (15 Uhr) zum Rückspiel in der Mittelrheinliga an der Westkampfbahn zu Gast.

„Wenn man das Spiel in Frechen noch einmal Revue passieren lässt, dann haben wir eine gute erste Halbzeit gespielt und hatten auch eine dicke Chance auf das 2:0“, erinnert sich FCD-Sportdirektor Dirk Ruhrig. Dann kam es zu einem medizinischen Notfall außerhalb des Platzes und infolge dessen zu einer Spielunterbrechung.

„Danach haben wir keine Linie mehr ins Spiel bekommen und fast aus dem Nichts den Ausgleich. Dann ist das Spiel komplett gekippt“, sagt Ruhrig. Von daher denkt er, „da hat jeder noch Frust und Wut und jeder will noch etwas wieder gut machen“.

Der Viertplatzierte spielt auch eine starke Rückrunde und hat aus den vergangenen sieben Spielen sechs Siege und ein Remis geholt. „Frechen kann jedem wehtun. Da ist schon Vorsicht geboten“, meint Ruhrig.

Nach dem 1:1 in Hürth bedürfe es allerdings keiner Extramotivation. „Ich denke, jeder wird brennen, um mit einem Sieg im Heimspiel in die letzten fünf Spiele zu starten.“

Spendenaufruf: Der 1. FC Düren stellt am Eingang und in der Löwenschänke eine Spendenbox auf. Gesammelt wird, um die Umbauarbeiten an der Westkampfbahn aus eigener Kraft zu stemmen, nachdem der Verein keinen Zuschuss der Stadt Düren bewilligt bekam.