Zum Aufhören gezwungen

Düren. Der 1. FC Düren muss in Zukunft auf die Dienste von Klaas Kurzke verzichten. Nach dem Trainingslager im türkischen Belek hatte Kurzke noch große Hoffnungen.

Gegen den österreichischen Viertligisten SC Retz feierte er sein Comeback nach langer Leidenszeit. Der Sechser des 1. FC Düren hatte sich im FVM-Pokalhalbfinale gegen Alemannia Aachen einen Kreuzbandriss zugezogen.

Jetzt muss er jedoch seine Fußballschuhe an den Nagel hängen. Ein Knorpelschaden wurde im gleichen Knie diagnostiziert. Eine erneute Operation ist unausweichlich. Von Kontaktsport raten ihm die Ärzte in Zukunft ab. „Dieser Empfehlung werde ich nachgehen, obwohl es sehr hart ist. Selber nicht mehr auf dem Platz stehen zu können, wird heftig“, sagt Kurzke.

Der 25-Jährige lief in der Mittelrheinliga für Viktoria Arnoldsweiler, Alemannia Aachen und den FCD auf und war in der Liga für seine besonders hohe Quote erfolgreicher Pässe bekannt.

Klaas Kurzke muss die Fußballschuhe an den Nagel hängen. Foto: Kevin Teichmann