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Mittwoch, 18.12.2024 09:32 Uhr

1. FC Düren zieht ins Viertelfinale des Mittelrheinpokals ein

In einem spannenden Achtelfinalspiel des Mittelrheinpokals setzte sich der Regionalligist 1. FC Düren knapp mit 2:1 gegen den Mittelrheinliga-Tabellenführer Bonner SC durch. Vor 655 Zuschauern im Sportpark Nord entschied letztlich die Effizienz und Routine der Dürener das ausgeglichene Duell.

Der Bonner SC zeigte zu Beginn keine Scheu vor dem klassenhöheren Gegner und agierte mit viel Einsatz. Die Hausherren kamen zu ihren Chancen, doch Düren nutzte die erste klare Möglichkeit eiskalt: In der 26. Minute köpfte Yannik Schlösser eine Flanke von Rafael Garcia zum 1:0 für die Gäste ein. Mit dieser Führung im Rücken präsentierte sich der Regionalligist offensiv effizient und defensiv stabil.

In der zweiten Halbzeit schien sich das Blatt zu wenden, als Dürens Stürmer Jakob Sachse nach einem Foulspiel in der 48. Minute die Gelb-Rote Karte sah. Der Bonner SC nutzte die Überzahl prompt und erzielte in der 56. Minute durch Bilal Ksiouar den verdienten Ausgleich. Doch die Euphorie der Gastgeber währte nur kurz: Bereits eine Minute später musste Außenverteidiger Adis Omerbasic mit Gelb-Rot vom Platz, wodurch die numerische Überlegenheit dahin war.

Der 1. FC Düren schlug zurück: Nach einem abgewehrten Versuch verwandelte Dennis Brock in der 67. Minute einen Abpraller zum entscheidenden 2:1. Der Bonner SC warf in der Schlussphase alles nach vorne und hatte in der langen Nachspielzeit eine Großchance durch Serhat Koruk, die jedoch ungenutzt blieb.

Während der 1. FC Düren ins Viertelfinale einzieht, bleibt dem Bonner SC nur die Erkenntnis, auf Augenhöhe mit einem Regionalligisten gekämpft zu haben. „Nach dem Ausgleich sowie dem Platzverweis gegen Düren hatten wir alles in der eigenen Hand“, analysierte BSC-Trainer Sascha Glatzel. „Doch nach dem Lucky Punch hatten wir Möglichkeiten, die einfach nicht reinsollten.“