In der Medienlandschaft entlang des Mittelrhein-Gebiets wurden reichlich Superlative bemüht vor dem kommenden Spiel des 1. FC Düren. Der FCD gastiert als Tabellenerster beim Tabellenzweiten FC Hennef. Beide Clubs stehen punktgleich an der Spitze der Mittelrheinliga, sind noch ungeschlagen. Sie trennt lediglich die Tordifferenz.

Spitzenspiel, Topspiel, Gipfeltreffen – nur einige der verwendeten Vokabeln. FCD-Coach Giuseppe Brunetto kann damit wenig anfangen: “Auch hier gibt es für einen Sieg nur drei Punkte.” Zumal der Zeitpunkt am elften Spieltag noch ein recht früher ist. Selbst das Rückspiel dürfte wohl noch keine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen mit sich bringen. Am morgigen Sonntag in Hennef klärt sich ab 15 Uhr vorerst nur, ob ein Team das andere mit drei Punkten hinter sich lässt oder beide Mannschaften weiterhin ungeschlagen bleiben.

Genau aus dieser Situation heraus hat Brunetto das Training seiner Mannschaft auch nicht anders gestaltet als sonst. Es geht um drei Punkte. Die möchte Düren einfahren. Aber das erfordert – betrachtet man die beachtlichen Leistungen im bisherigen Saisonverlauf – keinerlei besondere Maßnahmen. Der Coach zollt Hennef Respekt. Er weiß um die Stärke des Konkurrenten und geht davon aus, dass Kleinigkeiten die Partie entscheiden werden. “Das wird ein hochinteressantes Spiel”, meint Brunetto.

Einen Wechsel wird es in jedem Fall in der Startformation geben. Torwart Patrick Bade hat sich in der Begegnung gegen Fortuna Köln II einen Mittelfußbruch zugezogen. Er wird lange ausfallen – oder wie es sein Coach formuliert: “Damit ist für Patrick die Hinrunde gelaufen.” Justin Dautzenberg ersetzt Bade wie schon gegen die Kölner Zweitvertretung. Der Niederländer hat es nach seiner Einwechslung gut gemacht. Und generell war es vor der Saison eine enge Entscheidung, wer als Nummer eins in die Spielzeit startet.

Wer nicht live im Stadion sein kann, hat die Möglichkeit, die Partie auf Sporttotal zu verfolgen. Unter https://sporttotal.tv/maf49ea1ae wird das Spiel übertragen. Jörg Schroeder, eigentlich Kommentator der Heimspiele an der Westkampfbahn, wird diesmal aus Hennef das Geschehen mit seiner markanten Art stimmlich einordnen. Ein Dank gilt den Gastgebern, die einer entsprechenden Anfrage mit offenen Armen begegneten.

Wollen wieder zum Jubeln ansetzen: Die Offensivspieler des 1. FC Düren. Foto: Manfred Heyne